Heizungstechnik

Holztechnik, Wärmepumpe, Brennwerttechnik

Brennwerttechnik

Je weniger Wärme mit den Abgasen buchstäblich durch den Schornstein verloren geht, desto mehr Energie holt der Heizkessel aus dem Erdgas oder aus dem Heizöl heraus.

Brennstoff-Energie optimal nutzen

Das bedeutet, dass weniger Brennstoff nötig ist, um die gewünschte Raumwärme und Warmwassertemperatur zu erreichen. Weniger Brennstoffverbrauch bedeutet Heizkostenersparnis. Und: Wird weniger Gas oder Öl verbrannt, entstehen weniger Abgase – und das schützt die Umwelt.

Möglich wird diese doppelte Einsparung durch die moderne Brennwerttechnik. Sie holt buchstäblich schon verlorene Energie zurück. Denn bei jeder Verbrennung entsteht Wasserdampf. Bei der Brennwerttechnik geben die Abgase ihre Wärme über spezielle Wärmetauscher an das Heizungswasser ab. Dabei werden die Abgase so weit ausgekühlt, dass der Wasserdampf kondensiert und wieder zu Wasser wird. Bei diesem Vorgang wird die Energie wieder frei, die während der Verbrennung zur Verdampfung des Wasserdampfes benötigt wurde. Bei der Öl-Brennwerttechnik bedeutet das zum Beispiel einen Energiegewinn von rund sechs Prozent.

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Wärmepumpe

Wärme befindet sich überall in unserer Umgebung. Allerdings kommt diese Umweltwärme in Erdreich, Grundwasser oder Umgebungsluft auf so geringem Temperaturniveau vor, dass sie technisch nicht genutzt werden kann… es sei denn, man setzt eine Wärmepumpe ein.

Heizen mit Umgebungsenergie

Eine Wärmepumpe macht genau das, was der Name schon vermuten lässt - sie pumpt Wärme. Oder treffender ausgedrückt: Sie verdichtet die Umweltwärme auf eine technisch nutzbare Temperaturebene. Dieses Arbeitsprinzip ist mit einem Kühlschrank vergleichbar. Der Kühlschrank gibt aber die Wärme, die er dem Kühlraum entzieht, ungenutzt an die Umgebungsluft ab.

Die Wärmepumpe speist mit der aus der Umwelt gewonnenen Energie die Heizung und die Warmwasserbereitung eines Hauses. Im Gegensatz zu Solaranlagen ist eine Wärmepumpenanlage sogar in der Lage, ganzjährig den Wärmebedarf eines Domizils abzudecken. Damit stellt eine Wärmepumpe eine interessante Alternative zur konventionellen Beheizung dar. Auch bei der Modernisierung älterer Gebäude sollte man über den Einbau einer Wärmepumpe nachdenken. Wärmepumpen können Vorlauftemperaturen bis zu 65 Grad erreichen und dadurch nicht nur mit Fußbodenheizungen, sondern auch mit konventionellen Heizkörpern betrieben werden. Außer der Einbindung des Heizkreises (Vorlauf, Rücklauf) und des Primärkreises (z. B. Solevor- und -rücklauf) sowie einem Drehstromanschluss sind meistens keine weiteren Installationsarbeiten im Hause notwendig.

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Holztechnik

Ein Blick auf die Kostenentwicklung von Erdgas und Heizöl treibt so manchem Zeitgenossen die Sorgenfalten auf die Stirn.

Nutzen auch Sie nachwachsende, heimische Brennstoffe!

Hinzu kommt, dass die politischen Entwicklungen im Nahen Osten verlässliche Preisprognosen kaum mehr möglich machen. Schon deshalb liegt der Gedanke nahe, für die Heizung auf heimische Brennstoffe zurückzugreifen. Wie wäre es mit einer Holzfeuerung?

Der Begriff „Holzfeuerung“ mag zunächst rustikal klingen und mit dem Holzhacken und einer Ofenbeschickung von Hand in Verbindung gebracht werden. Dass dies nicht der Fall sein muss, zeigen moderne Pelletheizkessel, die geregelt und vollautomatisch arbeiten. Sie stehen in diesen Punkten einer Gas- oder Ölfeuerung in Nichts nach. Denn auch die Brennstoffzufuhr erfolgt automatisch. Das ist dank der Holzpellets möglich.

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